Die Stillplage

Stillzeit ist Ruhezeit. Zumindest sollte es so sein, denn mein Mädchen lässt sich gerne von Geräuschen ablenken; von ihrem Daddy, von ihrem grossen Bruder, von unserem Hund oder irgend etwas anderem. Was aber, wenn sich die Stillzeit plötzlich über den ganzen Tag zieht? Mein Töchterchen trinkt und trinkt und trinkt. Die Hebamme sagt, solche Phasen seien normal. So lange sie weiter zunimmt, müssten wir uns keine Sorgen machen. Aber trotzdem schleicht sich das Gefühl ein, ich mache etwas nicht richtig. Den ganzen Tag sitze ich im Schlafzimmer und warte vergebens darauf, dass mein Mädchen endlich länger schläft, als nur zehn Minuten. Aber nein, es schwankt zwischen Dauerhunger, Blähungen und totaler Hektik, in der sie nicht zur Ruhe kommt. Wie soll man da als Mutter nicht verzweifeln?
Ein Tag vergeht, ein zweiter, bis Töchterchen dann am dritten Tag endlich schläft … sechs Stunden lang. Und wie als sei nichts gewesen legt sie plötzlich wieder nur ihr ausgiebiges Genießertrinkverhalten an den Tag – mit anschließenden Blähungen und Schläfchen.
Was war passiert? Hat sich meine Milch verändert? Brauchte mein Töchterchen nur mehr Milch um einen kleinen Wachstumsschub auszugleichen? Genau weiß ich das nicht, aber es wird wohl nicht die letzte Stillplage gewesen sein.

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