My Must-Have’s: Erstausstattung für das Baby

Durch die Vorerfahrung meines Sohnes hatte ich vor Ankunft meines Töchterchens bereits eine genaue Vorstellung, was ich an Erstausstattung benötige. Klar waren natürlich Kleidung, Hygieneartikel sowie ein Möbelstück um beides auch unterzubringen. Genauso war eine Autoschale unumgänglich, da wir ein Auto haben und es auch benutzen.
Als sehr praktisch veranlagter Mensch war die Liste nützlicher, aber nicht unentbehrlicher Dinge gut überschaubar und begründet. Es gibt so viel Zeug für Babys, da ist es wichtig, eine konkrete Wahl zu treffen und nicht einfach alles anzuschaffen – das ginge bei jedem Normalbürger sehr ins Geld.
Hier also meine unbedingten Must-Have’s der Baby-Erstausstattung:

  • Babybett
  • Babyschlafsäcke
  • Wickelablage
  • Babybadewanne
  • Fläschchen und Milchpumpe
  • Tragetuch
  • Wickeltasche mit integrierter Wickelfläche
  • Verstellbarer Wiege- oder Babysitz

Babybett

Jedes Baby braucht sein eigenes Bett. Es gibt natürlich auch die Varianten von Stubenwagen und dergleichen, doch da wir es ohnehin gewohnt sind, unser Ehebett mit sämtlichen in der Wohnung lebenden Familienmitgliedern zu teilen, hatte ein Baby da auch noch Platz. Wichtig war nur, dass es auch seinen eigenen Schlafplatz hat. Manchmal ist es einfach schöner, die Matratze für sich zu haben.

Babyschlafsäcke

Um sicher zu sein, dass es das Baby nachts auch warm genug hat, eigenen sich Schlafsäcke sehr gut. Vor allem in der Zeit, in der man auf eine Decke verzichten sollte.
Da lobe ich es mir doch, mein Kind warm genug eingepackt zu wissen und nicht nachts alle halbe Stunde aufzuwachen, weil ich fürchte, ihm könnte zu kalt sein.

Wickelablage

Auch hier gibt es unendlich viele Varianten, von Ablagen für Wickelkommoden bis hin zu der einfachen Nutzung von Handtüchern auf dem eigenen Bett. Wir haben uns schon bei unserem Sohn für eine Wickelauflage für die Badewanne entschieden und diese schlicht wieder aus dem Keller in die Wohnung geholt.
Eine Auflage für die Badewanne hat nämlich einige Vorteile:

  • Man hat immer fließendes Wasser in der Nähe, um den Babypopo notfalls abspülen, das Baby bei einem größeren Malheur gleich baden zu können oder sich einfach die Hände waschen zu können.
  • Die Ablage steht fest auf vier Beinen und verrutscht nicht einfach so.
  • Der Windeleimer steht dort, wo ohnehin alle ihr Geschäft erledigen.

Nachteile gibt es aber auch:

  • Beim Baden ist die Ablage leider im Weg, das fällt besonders bei kleinen Bädern ins Gewicht. Man kann sie zwar zusammenklappen, aber da es ja sein kann, dass mein Mann das Baby gewickelt werden muss, während ich in der Wanne sitze, lasse ich das lieber bleiben.
  • Das Baby kann tief und unangenehm fallen, wenn es sich über den Rand rollt. Das passiert zwar nicht, wenn man gut aufpasst, aber dennoch ist die Gefahr da

Babybadewanne

So eine Babybadewanne ist unheimlich praktisch, weil sie so multifunktionsfähig ist; besonders in Kombination mit einer Badewannen-Wickelauflage. Man kann nicht nur ein Baby darin baden, sie eignet sich zusätzlich auch als einweichquelle für Kleidung, die das Baby vollgespuckt oder sonst irgendwie vollgemacht hat.
Die Wanne dient aber auch nicht aus, sobald das Baby nicht mehr hineinpasst und solche Malheure nicht mehr passieren. Im Sommer wird sie ein kleines Planschbecken für draußen, im Winter profaner Wäschekorb. Da lohnt sich die Anschaffung doch richtig.

Fläschchen und Milchpumpe

Trotz der Tatsache, dass ich meine Kinder immer zuerst gestillt habe, war es mir wichtig, beides für den Notfall zu haben. In Krankheitsfällen (egal ob von Mutter oder Kind) ist es auf jeden Fall sinnvoll die Milch abpumpen und aufbewahren zu können. Genauso, wenn das Kind einmal zu lange schläft oder aus diversen anderen Gründen nicht zur gewohnten Zeit trinken kann. Jede Frau, die schon einmal eine überfüllte Brust hatte, wird mir da zustimmen.

Wickeltasche mit eigener Ablagefläche

Eine Wickeltasche ist Geschmackssache, nicht nur vom Aussehen her, sondern auch von dem, was alles hinein passt und wie gut sie transportabel ist.
Ich bevorzuge solche, die eine eigene Wickelfläche eingebaut haben. Diese kann man bequem aufschlagen und das Baby von einer vollen Windel befreien – egal wo man ist. Da ich mich nicht immer in der Stadt herumtreibe, wo jedes Geschäft Wickelmöglichkeiten bietet, sondern auch oft auf Spielplätzen und dergleichen, ist eine solche Tasche einfach überaus praktisch.

Tragetuch

Wichtiger noch, als ein Kinderwaren war mir das Tragetuch. Es lässt sich schnell und einfach binden, man hat das Baby immer ganz dicht bei sich und kann es unter der Jacke warm halten. Wunderbare finde ich: man ist nicht auf Wege angewiesen, die man mit einem sperrigen Kinderwagen begehen kann. Das ist bei schmalen Gehwegen manchmal schon schwierig und ich weiche nicht gerne auf die Straße aus. Wenn man wie ich auch noch einen Hund hat, ist ein Tragetuch einfach unendlich praktischer.
Wahlweise geht natürlich auch eine andere Art Babytrage. Ein weiterer Vorteil am Tragetuch ist allerdings: Man kann es individuell ohne Probleme an jedes Baby, jede Größe und jede bevorzugte Position des Kindes anpassen.

Verstellbarer Babysitz oder Wiegesitz

Damit das Baby auch immer dabei sein kann und notfalls auch in der Küche, im Wohnzimmer oder in jedem anderen Raum schlafen kann, ist ein Wiegesitz sehr praktisch. Er lässt zwar den Körperkontakt missen, den das Baby bei einem Tragetuch hat, aber kochen mit Tragetuch fand ich immer lästig. Mit einem Sitz kann das Baby trotzdem dabei sein; sitzen und beobachten oder liegen und schlafen.

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