Ein Baby und sein Schaf – oder: Ein „must have“ an Musik-Spielzeug

Als Töchterchen ein Jahr alt wurde, wollte ich ihr etwas Besonderes schenken, etwas mit Musik. Töchterchen liebt Musik!
Gedacht getan machte ich mich in Begleitung einer Freundin auf in die Stadt, um ein Geschenk zu suchen. Es sollte eben nicht irgendein Musikspielzeug werden, es sollte DAS Spielzeug werden. Deswegen war Töchterchen auch mit von der Partie. Schließlich musste sie ja entscheiden, was ihr gefiel.

Im ersten Kaufhaus quäkte uns in der Spielzeugabteilung gleich sehr viel Musik entgegen. Leiernde und blechern-elektronisch klingende Instrumente, die alle samt die fünf nervigsten Kinderlieder spielten. Und das pausenlos. So etwas wollte ich nicht und zum Glück zeigte auch Töchterchen kein Interesse an dem Plastiksound, der bei Spielzeugherstellern so allgemein als Musik bezeichnet wird. Leider zeigte sich im zweiten Kaufhaus ein ähnliches Bild: Plastik wohin das Auge reicht, mit der dazu passenden nervigen Musik.
Dort entschloss ich mich jedoch den Test aufs Exempel zu machen, nahm Töchterchen aus ihrem Wagen und stellte sie vor den Spielzeugen auf. Sie stand dort wie ein begossener Pudel, schaute die Spielzeuge verdattert an, aber keines erregte ihre Neugierde – bis ich, direkt im Regal über ihr, ein Schmuckstück entdeckte: ein Kuschelschaf mit Musikfunktion. Sogar eines, das Musik mit einem annehmbaren Klang spielte und auf echte mp3-Dateien zurückzugreifen schien. Ohne lange zu überlegen hielt ich Töchterchen die Packung vor die Nase und siehe da! Ihr gefiel das Schaf, ihr gefiel die Musik und wäre die Packung nicht dazwischen gewesen, sie hätte es sogleich geherzt.

Nach einem zweiten Blick auf den Preis stellte ich fest, dass dieses Schaf sogar eine von mir erhoffte Funktion hatte: Man kann eigene Musikdateien via Speicherkarte einbringen und abspielen lassen. Das war also das perfekte Geschenk! Und mein unbedingtes „must have“ für Musikbegeisterte Kinder.

Ein Kleinkind und sein Schaf

Natürlich hat das Musikschaf auch seine Nachteile. Die Batterien entleeren sich recht schnell, man muss es zu Anfang immer leiser stellen (es eignet sich also nur bedingt als Einschlafhilfe) und wie ich das Stofftier am besten wasche, ohne die Schaltfunktion auf dem Bauch und im Inneren zu zerstören, muss ich noch herausfinden. Aber im Nachhinein kann ich sagen: Der Kauf hat sich gelohnt. Töchterchen liebt ihre Stella.


Mehr Angaben zum Schaf gibt`s zum Beispiel bei Amazon.
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3 Kommentare zu “Ein Baby und sein Schaf – oder: Ein „must have“ an Musik-Spielzeug

  1. Pingback: Warum Kinder Musik so lieben – oder: Musik und Babys Entwicklung | moechtegernsbabytagebuch

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