Der Mama-Söhnchen-Tag – oder: Die schönste Zeit im Leben!

Mutter und Tochter

Mutter und Tochter @ A. Scheel / pixelio.de

Das wichtigste und schönste, das man seinen Kindern schenken kann, ist Zeit; so meine Einstellung. Den Kindern ist es meistens nicht so wichtig, was man mit der Zeit macht. Es können einfache Spiele sein, ein Gespräch, ein Ausflug. Egal was, Hauptsache, die Aufmerksamkeit gehört ganz den Kindern.

Schon als ich mit Töchterchen schwanger war, stand eines für mich fest: Ich musste darauf achten, auch weiterhin Zeit für meinen Sohn zu haben. Ein zweites Kind bedeutete natürlich weniger Zeit, weniger Aufmerksamkeit für den Großen. Aber die Lösung, wie auch Söhnchen zu seinem Recht kommt, ist denkbar einfach: Ein Mama-Söhnchen-Tag musste her.

Ein bisschen Planung

Kinder, Haustiere, Arbeit, Kochen, Wäsche, ein Teil des Haushaltes; meine Tage beginnen morgens um sechs und enden abends um zehn. Woher die Zeit also nehmen?
Mit ein bisschen Planung geht alles. Am Wochenende mache ich mir Gedanken über die anstehende Woche; Termine, Aufgabe, was eben alles so anfällt. Dazu gehört auch der Mama-Söhnchen-Tag.

Einmal in der Woche nehme ich mir heraus, sobald ich zuhause bin, nur Zeit mit unserem Großen zu verbringen, bis es ans Abendessen geht. Dafür habe ich extra meinen kürzesten Arbeitstag eingeplant. Je nachdem komme ich auch mal früher nach Hause – dank Gleitzeit kann ich es mir leisten.

Der Mama-Söhnchen-Tag fordert aber dennoch etwas Aufwand: Ich muss zuvor sondieren, ob es etwas Interessantes zu sehen oder zu machen gibt. Im Sommer gibt es zahlreiche Möglichkeiten, im Winter sind sie schon mal rarer gesät. Trotzdem, es gibt so viele Möglichkeiten: Vom Schwimmen gehen, über Spielplätze, Spielmobil oder Bibliotheksbesuche, bis hin zum Kino, Stadtbummel, Straßenfeste oder einfach gemeinsam etwas backen oder kochen oder spielen. Habe ich Urlaub, sind sogar Besuche im Museum oder im Zoo in der nächsten Großstadt drin.
Bis auf wenige Fixpunkte, die in regelmäßigen Abständen folgen, gehe ich die Möglichkeiten gehe ich mit Söhnchen durch. Letztlich entscheidet er, was wir tun.

Eine einzige Regel gibt es allerdings: Töchterchen darf nur mitkommen, wenn der Große es möchte. Und ja, es gibt Gelegenheiten, bei denen er sie gerne mitnehmen will. Sie sind eben Geschwister.

Söhnchen seinerseits freut sich immer auf seinen Nachmittag mit mir. Mama ganz für sich alleine ist leider keine Selbstverständlichkeit mehr. Umso mehr genießt er es, alleine mit mir unterwegs zu sein – und ich genieße es ebenso, nicht noch einem Kleinkind hinterherrennen zu müssen.
Auch der Große kann anstrengend sein, aber dennoch macht es Spaß!

Fazit

Ich bin froh, die Möglichkeit zu haben, mir regelmäßig die Zeit nehmen zu können und mich den wichtigsten Menschen in meinem Leben zu widmen. Es ist die schönste Zeit, und so lange Söhnchen will, werde ich ihm die Zeit geben; denn irgendwann wird er sie lieber mit seinen Freunden verbringen, als mit mir.

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2 Kommentare zu “Der Mama-Söhnchen-Tag – oder: Die schönste Zeit im Leben!

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