Der Bettfreund – oder: ein „must have“ für jedes Kinderbett

Nicht allzu viele Dinge würde ich als wirkliches „Must-have“ bezeichnen. Ich bin viel zu pragmatisch, um mich von so vielen angeblich sinnvollen Baby- und Kleinkindartikeln blenden zu lassen.
Manchmal passiert es dann aber doch, dass ich denke: Daran hat sicherlich jedes Kind seine Freunde.

Eines dieser wenigen Dinge sind Warmies.

Die Warmies

Bei den Warmies handelt es sich um mit Hirse und Lavendel gefüllte Stofftiere in diversen Variationen. Es gibt kleine, große, Kissen, Halswärmer, Hausschuhe und was weiß ich nicht, was noch alles. Neben normalen Tiermotiven gibt es sie sogar noch in grellbunt. Es st also wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.
Wie ein Kirschkernkissen kann man sie in der Mikrowelle oder im Ofen ganz einfach warm machen.

Darübergestolpert

Eigentlich war es eine ganz einfache Idee: Weil Töchterchen viel lieber in unserem Bett schläft, als in ihrem, wollte ich eine Art „Überredungsmittel“ finden; einen Bettfreund. Ein einfaches Stofftier war da nicht genug, es musste etwas sein, dass ihr ebenso gut Nähe geben kann, wie ich. Töchterchen möchte Hautkontakt, Körperwärme. Die einfachste Methode diese zumindest ein Stück weit zu ersetzt, war ein Kirschkernkissen. Und weil Töchterchen ihrem Bruder alles nachmacht, sollte er ebenfalls gleich eines bekommen – was in Anbetracht dessen, dass er auch in der ärgsten Kälte am liebsten mit offenem Fenster schläft, wirklich sinnig war.

Ich überlegte also, wo ich am besten Kirschkernkissen bekommen könnte und stolperte über einen noch nicht eingelösten Gutschein eines Babygeschäftes. Passt!, dachte ich mir. In einem Babygeschäft gibt es sicherlich Kirschkernkissen. Also schnappte ich meine Kinder und fuhr mit ihnen zu dem Laden.
Und dort waren sie: ein ganzer Tisch voller wärmender Kuscheltiere. Söhnchen war gleich hellauf begeistert. Er liebt Kuscheltiere und hatte sich auch schnell eine Katze ausgesucht. Töchterchen hätte zu dem Zeitpunkt allerdings lieber irgendein blinkendes und quäkendes Elektronik-Plastik-Ding gehabt und sie interessierte sich nicht für die Stofftierchen. Nach mehreren fruchtlosen versuchen, sie eine Wahl treffen zu lassen, traf schließlich ich die Wahl und wir bezahlten.

Zuhause probierten wir sie gleich aus und steckten sie in die Mikrowelle. Kaum hatten die beiden auch noch einen Namen, war mein Plan aufgegangen.

Darf ich vorstellen? Eku!


Bild: Anazon.de

Mittlerweile heißt es bei jedem Schlafengehen „Eku warm?“. Töchterchen schläft endlich wieder in ihrem Bett, warm angekuschelt und umgeben von Lavendelduft.

Würde ich Sternchen vergeben …

bekämen die Warmies allerdings trotzdem einen Abzug. Die Beiden, die ich meinen Kindern gekauft habe, haben keine herausnehmbare Füllung – wie ich leider erst zuhause feststellte. Nun reagiert Söhnchen aber empfindlich und normalerweise wasche ich alle Stofftiere zuerst, bevor er sie haben darf.
Einmal gegen das Prinzip verstoßen, schon bekam Söhnchen einen Ausschlag. Zum Glück lassen sich die Warmies von außen feucht Abwischen. Heißes Wasser und ein Lappen beseitigten das Problem wieder.

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