Archiv

Zirkus in der Schule – oder: Ein wunderbares Schulprojekt

Schon am Anfang des Schuljahres war das »Zirkusprojekt« in der Schule meines Sohnemanns angekündigt. Ich konnte mir nicht wirklich etwas darunter vorstellen. Irgendwann wurde dann klar, dass es nicht nur ein Klassenprojekt, sondern ein ganzes Schulprojekt war, in dem die Kinder mit einem richtigen Zirkus zusammenarbeiten würden. Dennoch hatte ich keine großen Erwartungen – ich bin kein Zirkus-Fan. Die meisten kleinen Zirkusse, die ich bisher besucht hatte, waren vielleicht ganz witzig, aber nicht wirklich beeindruckend. Meistens fehlte mir das »gewisse Etwas«. Mit Tieren mag ich Zirkus ohnehin nicht. Ein großer Zirkus, mit wirklich guten Akrobaten, wird nicht mit einer Schule zusammenarbeiten, so dachte ich.
Da es aber ein Schulprojekt war und ich finde, bei so etwas steht der Spaß der Kinder im Vordergrund, freute ich mich zumindest für Sohnemann. Die Schule würde sich schon etwas dabei gedacht haben. Außerdem gab es eine Aufführung nach der Zirkuswoche. Und auch wenn ich kein begeisterter Zirkusgänger bin, so möchte ich natürlich trotzdem keine Aufführung meines Sohnemannes verpasst. Außerdem erzählte er begeistert von dem Trick, den er mit seiner besten Freundin als Zauberer aufführen würde, und auch von seinem Zauberlehrer.

Am Abend der Aufführung waren wir also da; Töchterchen, mein Mann, weitere Verwandte, die es einrichten konnten und ich natürlich. Und ich war wirklich überrascht.
Schon als wir die Turnhalle betraten, sah man den Aufwand, der betrieben worden war. Es war eine richtige Bühne aufgebaut, mit Sound und Musik und Lichtern. Und dann begann die Show.
Ich gebe zu, ich hatte anfangs keine großen Erwartungen. Aber was ich mir dann ansehen dürfte, war einfach wunderbar! Innerhalb einer Woche hatten es die Mitglieder des Zirkus wirklich geschafft all die Kinder einer ganzen Schule professionell auf ihren Auftritt vorzubereiten. Es mochten nun keine spektakulären Tricks dabei gewesen sein und keine akrobatischen Höchstleistungen. Aber die Kinder hatten sich in den wenigen Probetzeiten Dinge angeeignet, die auf der Bühne wirklich toll wirkten. Es gab jede Menge Zaubertricks und Akrobaten. Nichts misslang wirklich und jeder einzelne Auftritt war nicht nur gut durchdacht, sondern auch gut aufgeführt. Man sah den Kindern an, dass sie ihren Spaß daran hatten.
Am besten fand ich (neben meinem Sohnemann natürlich) erstaunlicherweise die Auftritte der Clowns. Es waren wirklich witzige, kleine Sketche, die sie aufführten. Und Sohnemann und ich sind uns über den besten Auftritt der Clowns sogar einig. Wir hatten einen tollen Abend und auch, wenn die Show für Töchterchen leider etwas zu lang war, so war es doch um längen besser als jedes Schulprojekt, dass ich zu meiner Zeit gemacht habe.

Das schöne ist, der Zirkus ist in ganz Deutschland unterwegs. Wenn also ein Zirkusprojekt mit dem Zirkus Pompitz bei euren Kindern ansteht, verpasst es nicht! Ich finde, es ist es wirklich wert. Und ich freue mich richtig darauf, wenn der Zirkus Pompitz in ein paar Jahren wieder kommt und Töchterchen mitmachen kann!

Über den Zirkus Pompitz

Der Zirkus Pompoitz entstand bereits 2003 und arbeitet seit dem mit diversen Einrichtungen zusammen. Dahinter steht auch ein pädagogisches Konzept, in dem die Kinder sich im Team gegenseitig bestärken sollen. Das »schwächste Kind« bestimmt das Tempo der Gruppe. Die Kinder lernen zusammenzuarbeiten und auf die anderen Mtgilder der Gruppe zu achten – und ich finde, das hat man bei der Aufführung gemerkt!
Den Webauftritt des Zirkus findet ihr hier: http://www.pompitz.de

Advertisements

Der Bettfreund – oder: ein „must have“ für jedes Kinderbett

Nicht allzu viele Dinge würde ich als wirkliches „Must-have“ bezeichnen. Ich bin viel zu pragmatisch, um mich von so vielen angeblich sinnvollen Baby- und Kleinkindartikeln blenden zu lassen.
Manchmal passiert es dann aber doch, dass ich denke: Daran hat sicherlich jedes Kind seine Freunde.

Eines dieser wenigen Dinge sind Warmies.

Die Warmies

Bei den Warmies handelt es sich um mit Hirse und Lavendel gefüllte Stofftiere in diversen Variationen. Es gibt kleine, große, Kissen, Halswärmer, Hausschuhe und was weiß ich nicht, was noch alles. Neben normalen Tiermotiven gibt es sie sogar noch in grellbunt. Es st also wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.
Wie ein Kirschkernkissen kann man sie in der Mikrowelle oder im Ofen ganz einfach warm machen.

Darübergestolpert

Eigentlich war es eine ganz einfache Idee: Weil Töchterchen viel lieber in unserem Bett schläft, als in ihrem, wollte ich eine Art „Überredungsmittel“ finden; einen Bettfreund. Ein einfaches Stofftier war da nicht genug, es musste etwas sein, dass ihr ebenso gut Nähe geben kann, wie ich. Töchterchen möchte Hautkontakt, Körperwärme. Die einfachste Methode diese zumindest ein Stück weit zu ersetzt, war ein Kirschkernkissen. Und weil Töchterchen ihrem Bruder alles nachmacht, sollte er ebenfalls gleich eines bekommen – was in Anbetracht dessen, dass er auch in der ärgsten Kälte am liebsten mit offenem Fenster schläft, wirklich sinnig war.

Ich überlegte also, wo ich am besten Kirschkernkissen bekommen könnte und stolperte über einen noch nicht eingelösten Gutschein eines Babygeschäftes. Passt!, dachte ich mir. In einem Babygeschäft gibt es sicherlich Kirschkernkissen. Also schnappte ich meine Kinder und fuhr mit ihnen zu dem Laden.
Und dort waren sie: ein ganzer Tisch voller wärmender Kuscheltiere. Söhnchen war gleich hellauf begeistert. Er liebt Kuscheltiere und hatte sich auch schnell eine Katze ausgesucht. Töchterchen hätte zu dem Zeitpunkt allerdings lieber irgendein blinkendes und quäkendes Elektronik-Plastik-Ding gehabt und sie interessierte sich nicht für die Stofftierchen. Nach mehreren fruchtlosen versuchen, sie eine Wahl treffen zu lassen, traf schließlich ich die Wahl und wir bezahlten.

Zuhause probierten wir sie gleich aus und steckten sie in die Mikrowelle. Kaum hatten die beiden auch noch einen Namen, war mein Plan aufgegangen.

Darf ich vorstellen? Eku!


Bild: Anazon.de

Mittlerweile heißt es bei jedem Schlafengehen „Eku warm?“. Töchterchen schläft endlich wieder in ihrem Bett, warm angekuschelt und umgeben von Lavendelduft.

Würde ich Sternchen vergeben …

bekämen die Warmies allerdings trotzdem einen Abzug. Die Beiden, die ich meinen Kindern gekauft habe, haben keine herausnehmbare Füllung – wie ich leider erst zuhause feststellte. Nun reagiert Söhnchen aber empfindlich und normalerweise wasche ich alle Stofftiere zuerst, bevor er sie haben darf.
Einmal gegen das Prinzip verstoßen, schon bekam Söhnchen einen Ausschlag. Zum Glück lassen sich die Warmies von außen feucht Abwischen. Heißes Wasser und ein Lappen beseitigten das Problem wieder.

Ein Baby und sein Schaf – oder: Ein „must have“ an Musik-Spielzeug

Als Töchterchen ein Jahr alt wurde, wollte ich ihr etwas Besonderes schenken, etwas mit Musik. Töchterchen liebt Musik!
Gedacht getan machte ich mich in Begleitung einer Freundin auf in die Stadt, um ein Geschenk zu suchen. Es sollte eben nicht irgendein Musikspielzeug werden, es sollte DAS Spielzeug werden. Deswegen war Töchterchen auch mit von der Partie. Schließlich musste sie ja entscheiden, was ihr gefiel.

Im ersten Kaufhaus quäkte uns in der Spielzeugabteilung gleich sehr viel Musik entgegen. Leiernde und blechern-elektronisch klingende Instrumente, die alle samt die fünf nervigsten Kinderlieder spielten. Und das pausenlos. So etwas wollte ich nicht und zum Glück zeigte auch Töchterchen kein Interesse an dem Plastiksound, der bei Spielzeugherstellern so allgemein als Musik bezeichnet wird. Leider zeigte sich im zweiten Kaufhaus ein ähnliches Bild: Plastik wohin das Auge reicht, mit der dazu passenden nervigen Musik.
Dort entschloss ich mich jedoch den Test aufs Exempel zu machen, nahm Töchterchen aus ihrem Wagen und stellte sie vor den Spielzeugen auf. Sie stand dort wie ein begossener Pudel, schaute die Spielzeuge verdattert an, aber keines erregte ihre Neugierde – bis ich, direkt im Regal über ihr, ein Schmuckstück entdeckte: ein Kuschelschaf mit Musikfunktion. Sogar eines, das Musik mit einem annehmbaren Klang spielte und auf echte mp3-Dateien zurückzugreifen schien. Ohne lange zu überlegen hielt ich Töchterchen die Packung vor die Nase und siehe da! Ihr gefiel das Schaf, ihr gefiel die Musik und wäre die Packung nicht dazwischen gewesen, sie hätte es sogleich geherzt.

Nach einem zweiten Blick auf den Preis stellte ich fest, dass dieses Schaf sogar eine von mir erhoffte Funktion hatte: Man kann eigene Musikdateien via Speicherkarte einbringen und abspielen lassen. Das war also das perfekte Geschenk! Und mein unbedingtes „must have“ für Musikbegeisterte Kinder.

Ein Kleinkind und sein Schaf

Natürlich hat das Musikschaf auch seine Nachteile. Die Batterien entleeren sich recht schnell, man muss es zu Anfang immer leiser stellen (es eignet sich also nur bedingt als Einschlafhilfe) und wie ich das Stofftier am besten wasche, ohne die Schaltfunktion auf dem Bauch und im Inneren zu zerstören, muss ich noch herausfinden. Aber im Nachhinein kann ich sagen: Der Kauf hat sich gelohnt. Töchterchen liebt ihre Stella.


Mehr Angaben zum Schaf gibt`s zum Beispiel bei Amazon.

My Must-Have’s: Erstausstattung für das Baby

Durch die Vorerfahrung meines Sohnes hatte ich vor Ankunft meines Töchterchens bereits eine genaue Vorstellung, was ich an Erstausstattung benötige. Klar waren natürlich Kleidung, Hygieneartikel sowie ein Möbelstück um beides auch unterzubringen. Genauso war eine Autoschale unumgänglich, da wir ein Auto haben und es auch benutzen.
Als sehr praktisch veranlagter Mensch war die Liste nützlicher, aber nicht unentbehrlicher Dinge gut überschaubar und begründet. Es gibt so viel Zeug für Babys, da ist es wichtig, eine konkrete Wahl zu treffen und nicht einfach alles anzuschaffen – das ginge bei jedem Normalbürger sehr ins Geld.
Hier also meine unbedingten Must-Have’s der Baby-Erstausstattung:

  • Babybett
  • Babyschlafsäcke
  • Wickelablage
  • Babybadewanne
  • Fläschchen und Milchpumpe
  • Tragetuch
  • Wickeltasche mit integrierter Wickelfläche
  • Verstellbarer Wiege- oder Babysitz

Babybett

Jedes Baby braucht sein eigenes Bett. Es gibt natürlich auch die Varianten von Stubenwagen und dergleichen, doch da wir es ohnehin gewohnt sind, unser Ehebett mit sämtlichen in der Wohnung lebenden Familienmitgliedern zu teilen, hatte ein Baby da auch noch Platz. Wichtig war nur, dass es auch seinen eigenen Schlafplatz hat. Manchmal ist es einfach schöner, die Matratze für sich zu haben.

Babyschlafsäcke

Um sicher zu sein, dass es das Baby nachts auch warm genug hat, eigenen sich Schlafsäcke sehr gut. Vor allem in der Zeit, in der man auf eine Decke verzichten sollte.
Da lobe ich es mir doch, mein Kind warm genug eingepackt zu wissen und nicht nachts alle halbe Stunde aufzuwachen, weil ich fürchte, ihm könnte zu kalt sein.

Wickelablage

Auch hier gibt es unendlich viele Varianten, von Ablagen für Wickelkommoden bis hin zu der einfachen Nutzung von Handtüchern auf dem eigenen Bett. Wir haben uns schon bei unserem Sohn für eine Wickelauflage für die Badewanne entschieden und diese schlicht wieder aus dem Keller in die Wohnung geholt.
Eine Auflage für die Badewanne hat nämlich einige Vorteile:

  • Man hat immer fließendes Wasser in der Nähe, um den Babypopo notfalls abspülen, das Baby bei einem größeren Malheur gleich baden zu können oder sich einfach die Hände waschen zu können.
  • Die Ablage steht fest auf vier Beinen und verrutscht nicht einfach so.
  • Der Windeleimer steht dort, wo ohnehin alle ihr Geschäft erledigen.

Nachteile gibt es aber auch:

  • Beim Baden ist die Ablage leider im Weg, das fällt besonders bei kleinen Bädern ins Gewicht. Man kann sie zwar zusammenklappen, aber da es ja sein kann, dass mein Mann das Baby gewickelt werden muss, während ich in der Wanne sitze, lasse ich das lieber bleiben.
  • Das Baby kann tief und unangenehm fallen, wenn es sich über den Rand rollt. Das passiert zwar nicht, wenn man gut aufpasst, aber dennoch ist die Gefahr da

Babybadewanne

So eine Babybadewanne ist unheimlich praktisch, weil sie so multifunktionsfähig ist; besonders in Kombination mit einer Badewannen-Wickelauflage. Man kann nicht nur ein Baby darin baden, sie eignet sich zusätzlich auch als einweichquelle für Kleidung, die das Baby vollgespuckt oder sonst irgendwie vollgemacht hat.
Die Wanne dient aber auch nicht aus, sobald das Baby nicht mehr hineinpasst und solche Malheure nicht mehr passieren. Im Sommer wird sie ein kleines Planschbecken für draußen, im Winter profaner Wäschekorb. Da lohnt sich die Anschaffung doch richtig.

Fläschchen und Milchpumpe

Trotz der Tatsache, dass ich meine Kinder immer zuerst gestillt habe, war es mir wichtig, beides für den Notfall zu haben. In Krankheitsfällen (egal ob von Mutter oder Kind) ist es auf jeden Fall sinnvoll die Milch abpumpen und aufbewahren zu können. Genauso, wenn das Kind einmal zu lange schläft oder aus diversen anderen Gründen nicht zur gewohnten Zeit trinken kann. Jede Frau, die schon einmal eine überfüllte Brust hatte, wird mir da zustimmen.

Wickeltasche mit eigener Ablagefläche

Eine Wickeltasche ist Geschmackssache, nicht nur vom Aussehen her, sondern auch von dem, was alles hinein passt und wie gut sie transportabel ist.
Ich bevorzuge solche, die eine eigene Wickelfläche eingebaut haben. Diese kann man bequem aufschlagen und das Baby von einer vollen Windel befreien – egal wo man ist. Da ich mich nicht immer in der Stadt herumtreibe, wo jedes Geschäft Wickelmöglichkeiten bietet, sondern auch oft auf Spielplätzen und dergleichen, ist eine solche Tasche einfach überaus praktisch.

Tragetuch

Wichtiger noch, als ein Kinderwaren war mir das Tragetuch. Es lässt sich schnell und einfach binden, man hat das Baby immer ganz dicht bei sich und kann es unter der Jacke warm halten. Wunderbare finde ich: man ist nicht auf Wege angewiesen, die man mit einem sperrigen Kinderwagen begehen kann. Das ist bei schmalen Gehwegen manchmal schon schwierig und ich weiche nicht gerne auf die Straße aus. Wenn man wie ich auch noch einen Hund hat, ist ein Tragetuch einfach unendlich praktischer.
Wahlweise geht natürlich auch eine andere Art Babytrage. Ein weiterer Vorteil am Tragetuch ist allerdings: Man kann es individuell ohne Probleme an jedes Baby, jede Größe und jede bevorzugte Position des Kindes anpassen.

Verstellbarer Babysitz oder Wiegesitz

Damit das Baby auch immer dabei sein kann und notfalls auch in der Küche, im Wohnzimmer oder in jedem anderen Raum schlafen kann, ist ein Wiegesitz sehr praktisch. Er lässt zwar den Körperkontakt missen, den das Baby bei einem Tragetuch hat, aber kochen mit Tragetuch fand ich immer lästig. Mit einem Sitz kann das Baby trotzdem dabei sein; sitzen und beobachten oder liegen und schlafen.