Sommerurlaub 2016

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Lieblingsfrühstück

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Huschen durch’s Gebüsch

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Huschen durch’s Gebüsch

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Hundeschmusen

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Süße Bastelei

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Süße Bastelei

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Bühnenaction

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Lieblingsbeschäftigung

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Spaziergangsimpression

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Spaziergangsimpression

Über Leichen in die Bibliothek – oder: Beitrag zur Blogparade „Was mache ich eigentlich beruflich?“ #workingblogger

Da stolpert man über eine interessante Blogparade mit einem Thema, zu dem man ohnehin schon mal etwas schreiben wollte und hat dann sogar noch zwei Wochen Zeit, selbst einen Artikel zu verfassen. Zwei Wochen heißt bei mir etwas 4 bis 5 Stunden verteilt auf zwei Wochenenden. Viel mehr Zeit für meine Blogs bleibt mir einfach nicht.
Und genau darum geht es auch in der Blogparade: »Was mache ich eigentlich beruflich?« von Großstadtküste (#workingblogger). Denn, wenn ich etwas schon öfter erwähnt habe, dann dass ich berufstätig bin.

Familie, Beruf und Hobby – all diese Dinge muss ich unter einen Hut bekommen. Leider wird es einem dabei oft nicht ganz einfach gemacht. Ich bin Pendlerin und habe noch dazu nur einen Führerschein für mein Fahrrad, nicht aber für irgendetwas, dass einen richtigen Motor hätte. Die größte Tageshürde ist derzeit der Kindergarten, der leider im falschen Stadtteil liegt.
Nachdem ich also zwischen 5:30 bis etwas 8:30 erst einmal alles erledige, was ich so zu erledigen habe (das umfasst mich fertig machen, schreiben, den Hundespaziergang, die Kinder fertig machen und wegbringen), schlage ich dann täglich gegen 9:30 endlich auf der Arbeit auf. In »meiner« Bibliothek nämlich. Ja, ihr lest richtg: Ich bin Bibliothekarin.

Und wie kommt man zu sowas?

Meine Antwort darauf ist: Berufsberatung. Nach meinem Abitur stand nur fest, dass ich etwas mit Büchern studieren wollte. Da gab es nur zwei Möglichkeiten. Das eine war ein Studium in Bibliotheks- und Informationswissenschaften das andere war ein Kunststudium für Buchkunst. Da ich trotz einem Leistungskurs in Kunst einfach nicht gut genug war, habe ich dann einfach das andere gemacht.
Schon im Studium habe ich mich gerne mit Webdesign beschäftigt. Das traf meine künstlerische Ader und vor allem auch meinen Hang zum Perfektionismus. Schon pixelkleine Verschiebungen stechen mir ins Auge und sind im Code so einfach zu beheben! Leider saß ich, mit meinem Diplom in der Hand, nach dem Abschluss trotzdem erst einmal auf der Straße, völlig ohne Job. Und was macht Frau dann, wenn sie es nicht leiden kann, gar nichts zu tun? Genau: Sich bewerben. Neben den üblichen Bewerbungen im Bibliothekswesen hatte ich aber noch die grandiose Idee, mich auch für ein Zweitstudium zu bewerben. Dumm herumsitzen liegt mir nicht. Ich wollte also etwas Sinnvolles machen und mich gleichzeitig bewerben. Ein halbes Jahr hing ich rum ohne, dass meine Bewerbungen einen Erfolg gebracht hätten – zumindest nicht die als Bibliothekarin. Aber eine Uni nahm mich mit offenen Armen zwei Wochen vor Semesterbeginn in meinem Wahlstudiengang Humanmedizin auf.

Die Leichen sezierenende Bibliothekarin

Zur Erklärung für alle, die sich nun wundern: Ich habe eine medizinische Vorprägung. Ich bin Ärztinnentochter und habe somit auch schon immer einen Hang zur Medizin gehabt. Es war also nicht ganz so abwegig Medizin zu studieren, wie es im ersten Moment klingt.
Zwei Wochen waren nun aber nicht viel Zeit, um umzuziehen. Ein Glück nur, dass mich gerade die Uni aufgenommen hatte, die in erreichbarer Nähe zu meinen Eltern liegt. Mein Mann war zur gleichen Zeit mit seiner ersten Ausbildung fertig und so schafften wir es wirklich innerhalb dieser zwei Wochen vor Studienbeginn in eine Wohnung zu ziehen, die ungenutzt im Haus meines Vaters zur Verfügung stand. Und dann begann das erste Mal in meinem Leben richtig Stress. Das Medizinstudium war Stress pur. Ich paukte zum zweiten Mal in meinem Leben sämtliche Naturwissenschaften durch und die Anatomie des Menschen. Ohne den Anatomiekurs hätte ich wahrscheinlich noch weniger als nicht ganz zwei Semester durchgehalten. Doch da ich dabei meinen ursprünglichen Plan, mich während des Studiums weiterzubewerben, nicht durchhalten konnte und auch nicht ernsthaft vor hatte, Ärztin zu werden, sondern viel mehr darüber in einer medizinischen Bibliothek hatte Fuß fassen wollen, gab ich das Studium auf und landete in meinem ersten Minijob.

Führerscheinlos in der Autowerkstatt

Letztlich fand ich mich, dank meines Vaters, in dem Büro seiner Werkstatt wieder. Es war die Zeit meiner ersten Schwangerschaft und er brauchte dringend eine Bürokraft; jemanden, der mitdenken konnte und der sich seine Arbeit am besten auch noch selbst suchte.
Und das tat ich. Ich bastelte an der Werkstatthomepage und baute mein Wissen im Webdesign aus. Nachdem mein Sohnemann auf der Welt war und ich mich von der Geburt erholt hatte, begann ich auch wieder, mich zu bewerben.

Endlich in der Bibliothek

Nach mehreren Bewerbungsanläufen landete ich schließlich in »meiner« Bibliothek. Der Zufall wollte es, dass auch diese ohne Umzug für mich erreichbar war. Die simple Tatsache, dass ich autodidaktisch arbeitete und mir einfach selbst die nötigen Kenntnisse im Webdesign erworben hatte, qualifizierte mich für den Job, den ich heute noch mache.
Leider hat sich meine Vorgabe »etwas mit Büchern« zu machen in meinem Beruf nicht gänzlich erfüllt. Ich habe nämlich für gewöhnlich keine Bücher in der Hand, sondern sitze am PC und programmiere mit Javascript, schreibe News oder Anleitungen und gestalte diverse Kleinigkeiten. Systembibliothekar nennt sich so etwas heute. Und nein, ich hätte mir zu Schulzeiten niemals träumen lassen, dass ich einmal programmieren würde. Auch nicht während meines Studiums. Aber mir gefällt es.

Und wie ist das mit der Vereinbarkeit?

Tja, was meinen Beruf angeht, hatte ich bis letzten September zum Glück wenig Probleme mit der Vereinbarkeit. Der einfache Grund dafür hieß: Hausmann.
Nachdem ich das Medizinstudium aufgegeben hatte, hing es nur noch davon ab, wer zuerst einen Job findet, um zu entscheiden, wer bei Sohnemann zuhause blieb. Ich fand zuerst den Job – und mein Mann hatte fortan all die Probleme, die man als Elternteil hat, wenn man ein Kind zuhause hat und vielleicht doch irgendwo einen Fuß in die Tür der Arbeitswelt bekommen will. Außerdem hatte mein Mann schlicht die falsche Ausbildung gemacht und wenig Motivation in seinem Beruf letztlich auch zu arbeiten. Mir fiel also die Ernährerolle zu. Und ich kann nur sagen: Ich hasse sie! Sein eigenes Geld zu verdienen ist eine Sache. Es fühlt sich auch gut an. Aber alleine das Geld zu verdienen und abwägen zu müssen, wie viele Stunden ich unbedingt arbeiten muss, um unseren Lebensstandard aufrechtzuhalten und dabei aber trotzdem noch genug Zeit für die Kinder zu haben, ist nochmal etwas anderes. Denn auch wenn ich gerne arbeite, meine Kinder sind mir einfach wichtiger. Als Hausfrau würde ich mich allerdings sicherlich auch nicht wohl fühlen. Ich brauche einfach ein gutes Mittelmaß.

Dass es hier läuft, hängt jedoch auch mit großem Glück in vielen Dingen zusammen. Von der Wohnung über verständnisvolle Chefs und Kollegen, bis hin zu meinen Verwandten, die uns immer so wunderbar unterstützt haben. Ohne all das wäre ich wahrscheinlich schon lange am Boden zwischen all dem, was ich will und was ich muss. Denn die Unterstützung von Seiten des Staates hält sich jetzt, wo mein Mann eine zweite Ausbildung macht, leider in Grenzen. Zwar bekommt er einen Bildungsgutschein, doch dieser deckt vielleicht gerade Mal die Hälfte der Kosten. Trotzdem ginge es ohne diesen gar nicht, denn die ersten zwei Jahre als angehender Erzieher verdient mein Mann nichts, kann aber nicht wie vorher die ganze Zeit für die Kinder da sein. Die müssen in der Nachmittagsbetreuung untergebracht werden und die gibt es ja bekanntlich nicht umsonst.

Das größte Problem: Der falsche Kindergarten

Töchterchen ist nicht in unserem Wunschkindergarten gelandet. Stattdessen geht sie im Nachbarstadtteil in den Kindergarten. Nun habe ich ja bereits schon geschildert, dass ich nicht Auto fahre. Bis letzten September hat es mir nichts ausgemacht. Bis selbst ich Autohasserin begriff, für wie selbstverständlich es gilt, ein Auto zu haben, selbst in einer doch recht großen Stadt wie unserer mit eigentlich guten Verkehrsanbindungen.
Aber die Verkehrsanbindungen sind nicht gut genug. Eine halbe Stunde brauche ich morgens, bis ich Töchterchen im Kindergarten abliefern kann. Da macht es wenig Unterschied, ob wir mit dem Bus fahren oder mit dem Rad. Als Pendlerin muss ich dann rennen, um am Bahnhof meinen Zug zu bekommen. Und das ist noch weit einfacher, als die Situation, wenn ich Töchterchen abholen muss. Denn ja, auch mein Mann muss in die entgegengesetzte Richtung. Nun ist es aber leider nicht so einfach, von unserem Hauptbahnhof oder von der Schule meines Mannes mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Rad pünktlich am Kindergarten zu sein. Nicht, wenn man bedenkt, dass weder ich – und trotz all der Flexibilität, die ich glücklicherweise in meinem Job habe – einfach weniger arbeiten kann, als ich wöchentlich muss, noch mein Mann seinen Unterricht versäumen sollte. Eine Verlängerung der Kindergartenzeit können wir uns allerdings nicht leisten. Wir werden schon ein Problem bekommen, wenn die Betreuungskosten im nächsten Jahr, wie angekündigt, steigen werden.
Für einen Kindergartenwechsel haben wir bisher jedoch eine Abfuhr erhalten. Dabei wäre unser Wunschkindergarten sogar von der Verkehrsanbindung ideal. Aber es zählt eben nur, dass all das möglich wäre, hätten wir ein Auto. Und so steht mittlerweile auch wieder eines vor der Wohnung auf der Straße – und selbst ich muss zugeben, dass ein Auto entlasten ist.

Und wo bleiben da die Kinder?

Tja, das frage ich mich in der letzten Zeit oft. Ich habe doch nicht zwei Kinder in die Welt gesetzt, um am Ende kaum noch etwas mit ihnen zu tun zuhaben?
Unser Tagesablauf hat sich im letzten Jahr radikal geändert. Ich kochte unter der Woche nicht mehr abends. Die Kinder Essen in der Betreuung warm, dann brauche ich mir nicht mehr Mühe machen, als Abends noch Brote zu schmieren und Obst zu schneiden. Kleinigkeiten für mich sind schnell zubereitet. Wir essen also noch zusammen und dann ist der Tag quasi auch schon gelaufen. Ich bin abends einfach nur noch fertig und meinem Mann geht es nicht besser. Alles, was ich mit meinen Kindern mache, verlagert sich auf das Wochenende; einen Tag, an dem ich mir die Kinder schnappe und einfach irgendetwas mit ihnen unternehme und wenn es nur ein langer Spielplatzausflug ist.
Irgendwie zwischendurch wird dann auch noch ein ganz klein wenig Hausarbeit erledigt.

Fällt noch irgendwem auf, dass an diesem Konzept irgendwas nicht so ganz stimmen kann? Die große Frage, die ich mir da stelle, ist: geht das nur uns so? Sind nur wir so unfähig, den ganzen Alltag zu meistern? Geht es nur uns so, dass keiner von uns am Ende mehr die Energie hat, mit den Kindern zu reden oder auch nur zuzuhören, was sie zu sagen haben? Geht es nur uns so, dass die ganze Woche einfach nicht genug Zeit ist, sich wirklich mit den Kindern zu beschäftigen?

Der Wunschtraum Autorin

Es gibt in all dem Tagesstress noch eine kleine Zeitspanne, die mir so wichtig ist, dass ich versuche sie im (fast) jeden Preis zu halten. Mein Name Möchtegernautorin kommt nicht von irgendetwas. Ich habe so viele Hobbys zwischenzeitlich aufgegeben, doch das Schreiben hat sich gehalten. Es war sogar so wichtig, dass ich während meiner Schwangerschaft mit Sohnemann beschloss, es wirklich ernst zu nehmen und zu lernen. Denn dieses Hobby, dass ich im Moment wirklich in den geringsten Zeitfenstern ausübe, die ich mir im Laufe des Tages schaffen kann, ist das, was ich eigentlich wirklich will. Ich will schreiben! Ich will mein Buch in der Buchhandlung stehen sehen! Oder besser noch meine Bücher?
Dreißig Minuten habe ich dazu täglich. Dreißig Minuten am frühen Morgen, in denen ich versuche, mir etwas aufzubauen, dass veröffentlichungswürdig ist und das ich an einen Verlag schicken kann. Ich mache mir nicht die Illusion davon leben zu können. Ich weiß, dass ich auch weiterhin werde arbeiten gehen müssen; dass ich weiterhin arbeiten gehen möchte! Aber mein erklärtes Ziel ist es, etwas in einem guten Verlag zu veröffentlichen.

Und ganz vielleicht klappt es ja doch. Vielleicht werde ich ja doch Bestsellerautorin und kann mir ein kleines Schreibbüro leisten, in der Nähe von Töchterchens zukünftiger Schule. Dann wäre ich so flexibel, wie man nur sein kann, könnt schreiben so viel ich will und hätte all die Zeit, die ich wirklich haben will für meine Kinder. Wäre das nicht toll?

 

Zuletzt

Ja, das bin also ich: Vollzeitmutter, Teilzeitbibliothekarin und Möchtegernautorin🙂 Dies sind die drei wichtigsten Eckpfeiler meines Lebens und meines Alltags – und fragt bloß nicht, wo ich da noch das Stricken unterbringe.

 

Anekdote: Wir streiten

Neulich stritt ich mit meinem Sohnemann. Mein Mann war mit meiner Tochter unterwegs, ich kam erst nachmittags von der Arbeit und konnte erst nach Sohnemanns Sportstunde seine Aufgaben durchgehen.
Wie jeden Tag schrieb er am Frühstückstisch einen Zettel mit den anstehenden Aufgaben. Nach dem Abendessen stellte ich jedoch fest, dass er fast nichts auf dem Zettel erledigt hatte. Er musste seine Aufgaben also nach dem Abendessen erledigen – was für ihn bedeuten kann, dass er nicht vorgelesen bekommt, wenn er zu sehr trödelt, denn irgendwann möchte ich abends auch meine Ruhe haben.

Wie gewöhnlich regte er sich fürchterlich auf, als ich ihn, zum mindestens tausendsten Mal an diesem Tag, an seine Schönschreiben-Übung erinnerte.* Wir diskutierten nicht lange, ich verließ sein Zimmer und er brachte mir fünf Minuten später den Zettel mit seiner Übung. Folgendes war (wenn auch nicht besonders schön) dort zu lesen:

Wie „Sohnemann“ und Mama streiten
S: Es sagt mir ja auch niemand!
M: Ach Ja? Und wo ist der Zettel?
S: Weiß ich nicht!
M: Egal, nimm einen anderen. Was steht da!?
S: Schönschreiben.
M: Von wegen, es sagt dir niemand! Lass mich raten, du hast die ganze Zeit ferngesehen, stimmt’s?
S: Raus!
M: Prrrr!
S: Prrrr! (spuckt dabei den Boden voll)
M: Das mache ich nicht weg.

Anmerkung: Der Verständlichkeit halber habe ich ergänzt, wer was sagt😉

Obgleich ich böse auf ihn sein wollte, als ich unser Streitgespräch las, konnte ich nicht anders, als zu lachen😉

* Diese Übung war mein bisher letzter Versuch, ihm irgendwie Selbstorganisation vermitteln. Das Schönschreiben hat er sich als tägliche Aufgabe selbst ausgesucht.

Zirkus in der Schule – oder: Ein wunderbares Schulprojekt

Schon am Anfang des Schuljahres war das »Zirkusprojekt« in der Schule meines Sohnemanns angekündigt. Ich konnte mir nicht wirklich etwas darunter vorstellen. Irgendwann wurde dann klar, dass es nicht nur ein Klassenprojekt, sondern ein ganzes Schulprojekt war, in dem die Kinder mit einem richtigen Zirkus zusammenarbeiten würden. Dennoch hatte ich keine großen Erwartungen – ich bin kein Zirkus-Fan. Die meisten kleinen Zirkusse, die ich bisher besucht hatte, waren vielleicht ganz witzig, aber nicht wirklich beeindruckend. Meistens fehlte mir das »gewisse Etwas«. Mit Tieren mag ich Zirkus ohnehin nicht. Ein großer Zirkus, mit wirklich guten Akrobaten, wird nicht mit einer Schule zusammenarbeiten, so dachte ich.
Da es aber ein Schulprojekt war und ich finde, bei so etwas steht der Spaß der Kinder im Vordergrund, freute ich mich zumindest für Sohnemann. Die Schule würde sich schon etwas dabei gedacht haben. Außerdem gab es eine Aufführung nach der Zirkuswoche. Und auch wenn ich kein begeisterter Zirkusgänger bin, so möchte ich natürlich trotzdem keine Aufführung meines Sohnemannes verpasst. Außerdem erzählte er begeistert von dem Trick, den er mit seiner besten Freundin als Zauberer aufführen würde, und auch von seinem Zauberlehrer.

Am Abend der Aufführung waren wir also da; Töchterchen, mein Mann, weitere Verwandte, die es einrichten konnten und ich natürlich. Und ich war wirklich überrascht.
Schon als wir die Turnhalle betraten, sah man den Aufwand, der betrieben worden war. Es war eine richtige Bühne aufgebaut, mit Sound und Musik und Lichtern. Und dann begann die Show.
Ich gebe zu, ich hatte anfangs keine großen Erwartungen. Aber was ich mir dann ansehen dürfte, war einfach wunderbar! Innerhalb einer Woche hatten es die Mitglieder des Zirkus wirklich geschafft all die Kinder einer ganzen Schule professionell auf ihren Auftritt vorzubereiten. Es mochten nun keine spektakulären Tricks dabei gewesen sein und keine akrobatischen Höchstleistungen. Aber die Kinder hatten sich in den wenigen Probetzeiten Dinge angeeignet, die auf der Bühne wirklich toll wirkten. Es gab jede Menge Zaubertricks und Akrobaten. Nichts misslang wirklich und jeder einzelne Auftritt war nicht nur gut durchdacht, sondern auch gut aufgeführt. Man sah den Kindern an, dass sie ihren Spaß daran hatten.
Am besten fand ich (neben meinem Sohnemann natürlich) erstaunlicherweise die Auftritte der Clowns. Es waren wirklich witzige, kleine Sketche, die sie aufführten. Und Sohnemann und ich sind uns über den besten Auftritt der Clowns sogar einig. Wir hatten einen tollen Abend und auch, wenn die Show für Töchterchen leider etwas zu lang war, so war es doch um längen besser als jedes Schulprojekt, dass ich zu meiner Zeit gemacht habe.

Das schöne ist, der Zirkus ist in ganz Deutschland unterwegs. Wenn also ein Zirkusprojekt mit dem Zirkus Pompitz bei euren Kindern ansteht, verpasst es nicht! Ich finde, es ist es wirklich wert. Und ich freue mich richtig darauf, wenn der Zirkus Pompitz in ein paar Jahren wieder kommt und Töchterchen mitmachen kann!

Über den Zirkus Pompitz

Der Zirkus Pompoitz entstand bereits 2003 und arbeitet seit dem mit diversen Einrichtungen zusammen. Dahinter steht auch ein pädagogisches Konzept, in dem die Kinder sich im Team gegenseitig bestärken sollen. Das »schwächste Kind« bestimmt das Tempo der Gruppe. Die Kinder lernen zusammenzuarbeiten und auf die anderen Mtgilder der Gruppe zu achten – und ich finde, das hat man bei der Aufführung gemerkt!
Den Webauftritt des Zirkus findet ihr hier: http://www.pompitz.de

Anekdote: Konflikte und Mutterstolz

Neulich erzählte mein Sohnemann, ein Junge in der Schule habe ihn geärgert und ihn ins Gesicht geschlagen. Es war nicht richtig fest, doch fest genug, dass ein Wackelzahn herausfiel. Ich fragte ihn, was er dann gemacht habe und er sagte, er habe sich bei einem Lehrer der Pausenaufsicht beschwert. Danach sei er dem Jungen gefolgt, um zu sehen, in welche Klasse er ging, und habe sich noch einmal bei der Klassenlehrerin beschwert. Von dieser habe der Junge nochmal richtig Ärger bekommen – und Sohnemann ein »Idiot« hinterhergeworfen.
Ich kann schwer beschreiben, was bei dieser Geschichte in mir vorging. Ich weiß, mein Sohnemann ist kein Rabauke und er würde nicht zurückschlagen. Doch als ich über diese Geschichte nachdachte, füllte sich meine Brust zunehmend mit Stolz. Mein Sohn hat dem Jungen gezeigt, dass er sich nicht herumschupsen lässt und er hat es ihm gezeigt, indem er den richtigen Weg gewählt hat. Er hat nicht etwa zurückgeschlagen, er war nicht außer sich oder in Tränen aufgelöst. Er war sicherlich wütend, doch er hat das getan, was bei Kindern, die unbedingt dazugehören wollen, verpönt ist: petzen. Und es ist gut so! Es ist gut, dass er sich nicht davon scheut, es Erwachsenen zu sagen! Es ist gut, dass er nicht den Kopf einzieht und sich herumschupsen lässt!
Ich bin mir nicht sicher, ob ich in der Schule damals so gehandelt habe, ob es mir eingefallen ist, den Lehrern bescheid zu geben, wenn ich geärgert wurde. Allerdings wurde ich als Mädchen nie geschlagen. Aber ich bin stolz darauf, dass mein Sohnemann von ganz alleine den meines Erachtens richtigen Weg gewählt hat um dem Jungen zu zeigen, dass er sich nicht herumschuppsen lässt!

Intuition vs. Verstand – oder: warum meine Kinder und ich ein Team sind

Selbstaufgabe für seine Kinder. Das Thema hat im Dezember allem Anschein nach viel Aufruhr verursacht. Ich finde auch, es ist ein Thema, über das es sich nachzudenken lohnt. Einerseits nutzt es keinem Kind etwas, Eltern zu haben, die völlig am Ende mit Nerven und Kräfte sind. Andererseits würde ich niemals mein Kind weinen lassen.
Frau Chamailion hat zu diesem Thema »Eltern in der (Auf)-Opferungsrolle – elterliche Grenzen vs. kindliche Bedürfnisbefriedigung« zu einer Blogparade aufgerufen, zu der ich nun meinen Senf geben möchte.

Muttergespräche

Zuerst gestehe ich: Meine Kinder würde ich als einfach bezeichnen – zumindest für uns sind es einfache Kinder. Klar, es gab immer schwierige Phasen, wie das Zahnen, die Blähungen und und und. Aber wir haben uns zusammengerauft und einen passablen Weg gefunden. Dass dieser Weg bis zum Kleinkindalter natürlich kindbestimmt war, halte ich für selbstverständlich. Ich liebe meine Kinder und ich möchte, dass es ihnen gut geht und sie glücklich sind. Denn dann bin ich auch zufrieden und glücklich.
Die schwierigste Zeit war die Babyzeit. Sowohl Sohnemann als auch Töchterchen hatten große Probleme mit Blähungen und Zähnen. Da hat im Grunde nichts geholfen, aber sie brauchen die Nähe von meinem Mann oder mir. War unser Sohnemann als Baby eher unkompliziert, so stellte Töchterchen danach schon mehr Ansprüche. Für sie essentiell ist Körperkontakt – auch mit ihren jetzigen vier Jahren noch. Und auch, wenn sie manchmal nervt, wenn sie ständig meine Hand streichelt, wenn sie ihre Knuddelzeit braucht, dann braucht sie sie.

Im Zuge der bisherigen Beiträge, die ich schon gelesen habe, habe ich auch mal wieder ein Gespräch mit meiner Mutter über diese Thematik geführt; mit einem ernüchternden Resultat. Als meine Mutter klein war, war alles anders. Und die Geschichten, die ich mir über meine Großmutter anhören darf, sind stellenweise grauenhaft. Wenn sie etwas nicht zu haben schien, dann Mutterinstinkt. Ich habe in meinem Beitrag »Die gefährliche Welt – oder: Wenn Selbstständigkeit im Keim erstickt wird« schon einmal von einer Begebenheit geschrieben, die meine Mutter mir aus ihrer Kindheit geschildert hatte (mittlerweile weiß ich übrigens auch, dass meine Großeltern sehr wohl das verlorene Kind gesucht und auch die Polizei informiert haben. Es war also nicht ganz so schlimm, wie ich es mir ausgemalt hatte). Analog dazu gibt es noch mehr Geschichten.
Und all das, weil meine Großmutter dem gängigen Erziehungskonzept folgte, ohne Kompromisse und vermutlich auch ohne einem Fünkchen Intuition. Damals war es halt so. Damals galt man als schlechte Mutter, wenn man seiner Intuition nachgab. Und wer wollte schon als schlechte Mutter dastehen? Meine Großmutter bestimmt nicht!

Von Intuition und Verstand

Ich gebe zu, ich habe mich niemals für einen sehr intuitiven Menschen gehalten. In meinem Berufsleben und für mich selbst lebe ich am besten mit Vernunft und gesundem Menschenverstand. Letzteren habe ich auch versucht, bei meinen Kindern anzuwenden – und bin mit der Nase darauf gestoßen, dass meine Intuition zumindest bei meinen Kindern doch sehr ausgeprägt ist.
Zum Beispiel wäre ich niemals auf die Idee gekommen meine Kinder schreien zu lassen – und mein Mann ist zum Glück derselben Meinung. Immer wieder hörte man natürlich die Ratschläge von anderer Eltern: »Lasst das Kind doch weinen, es muss lernen alleine zu schlafen«, hieß es bei Töchterchen. Oder: »Sie muss lernen zu essen, was man ihr vorsetzt!«
Aber all das haben wir nie gemacht. Weder mein Mann noch ich konnten es ertragen, unsere Kinder einfach weinen zu lassen, wenn es um echte Bedürfnisse ging. Klar, bei Trotzweinphasen, weil sie ihren Willen einfach nicht bekamen, war und ist es noch immer etwas anderes. Sie muss von meinem gekochten Abendessen etwas essen, sonst gibt es keinen Nachtisch. Aber ich zwinge Töchterchen zum Beispiel nicht, die ihr verhassten Karotten herunterzuwürgen. Was ihr nicht schmeckt, muss sie nicht essen und so lange ich weiß, dass sie Kartoffeln, Nudeln und im Zweifelsfalls einen ihrer geliebten Äpfel gerne isst, habe ich immer einen Ansatzpunkt.
Aber warum soll ich meine Tochter alleine und einsam in einem Zimmer liegen lassen, wenn sie nun mal nähebedürftig ist? Nein, das kam nicht in Frage; und es fühlte sich viel besser an, sie zufrieden bei uns im Familienbett zu haben, als mit schlechtem gewissen alleine in ihrem Bett. Zwar mussten wir das erst richtig hinbiegen, denn Töchterchen schlüpft am liebsten mit unter meine Decke und wenn ich nicht komplett eingemummelt bin, kann ich nicht schlafen. Aber es ging, wir fanden eine Lösung und haben damit sowohl Töchterchens als auch mein Schlafbedürfins gelöst.

Es sind nur zwei Beispiele von vielen und über unsere Schlafsituation habe ich auch schon einmal im Rahmen einer anderen Blogparade etwas geschrieben: Wie man sich bettet, so lügt man. Doch ist unser Grundrezept der Kompromiss. Solange man merkt, was den Kindern wirklich wichtig ist, lohnt es sich darauf einzugehen und eine gemeinsame Lösung zu finden. So lernen auch die Kinder etwas Einfühlungsvermögen. Natürlich ist es nicht möglich, so lange die Kinder noch ganz klein sind. Doch da müssen alle Eltern durch, denn die Bedürfnisse der Kinder gehen vor. In dem Moment, in dem sie einfach von uns abhängig sind kommt nichts anderes in Frage, als es einfach zu tun und bis an seine Grenzen zu gehen, ohne sich selbst auszulaugen. Und da fängt das mit dem Kompromiss schon an: Wenn das Kind nur auf dem Schoß einschläft, dann lasse ich es auf dem Schoß einschlafen und lege es erst danach weg – in sein Bett, neben mich auf die Couch, wohin auch immer. Hauptsache das Kind ist zufrieden und man selbst kann das tun, was man noch tun muss oder will, um nicht am Ende aus dem letzten Loch zu pfeifen.
Jetzt, mit vier Jahren, ist Töchterchen soweit, sich ein Stück weit abzukapseln. Sie schläft zwar nicht alleine in ihrem Zimmer, aber dafür liebend gerne im Gästebett unseres Sohnemanns. Und das, ohne ständig jemanden zum Kuscheln direkt neben sich zu haben. Ich werde sie nicht dazu zwingen, doch ich bin sicher, der Zeitpunkt wird kommen, an dem sie von sich aus sagt, sie möchte in ihrem eigenen Bett in ihrem eigenen Zimmer schlafen.

Lesenswerte Beiträge zu der Blogparade:

Frau Chamailion bloggt: Eltern in der (Auf)-Opferungsrolle – elterliche Grenzen vs. kindliche Bedürfnisbefriedigung {Blogparade}

Glucke und so: Wieso die Beduerfnisse meines Kindes oberste Prioritaet haben?

wheelymum: Die Bedürfnisse von Eltern und Kindern

Abenteuer Papa: Eltern vs. Kinder oder: Prioritäten setzen [Blogparade]

Liebster Award

icon_LiebsterBlogAwardVor einiger Zeit – im August, um genau zu sein – hat Nora Dora von Mutterkiste mich für den Liebster Award nominiert. Nun, ich fühle mich nach wie vor geehrte, auch wenn meine Reaktionszeiten denen eines Faultieres gleichen. Es heißt immerhin, dass ich zumindest eine brave Leserin habe😉 Vielen Dank also für die Nominierung!

Es hat gedauert, bis ich dazu kam, mich den Fragen zu widmen, aber einige Antworten waren gar nicht so einfach – auch wenn das wohl dann doch meiner Unwissenheit in solchen Dingen geschuldet ist. Aber der Wille zählt!

Hier nun also die Fragen und Antworten:

1. Erde oder Luft?
Erde. Ich laufe gerne, am allerliebsten mit meinem Hund. Oder ich fahre Rad. Jedenfalls gefällt es mir mit beiden Beinen auf der Erde am besten. Obwohl die Luft sicherlich auch seine Vorzüge hätte, wenn ich meine Phantasie spielen lasse. Zum Beispiel auf dem Rücken eines Drachen …

2. An welchen Dingen erfreust du dich?
Ich schätze, ich kann mich an vielen Dingen erfreuen. In erster Linie natürlich an meinen Kindern, deren Lachen, deren Spielen, deren Umarmungen oder wenn sie mir irgendetwas erzählen, dass sie ganz toll fanden. Ich erfreue mich auch an (guten) Büchern und meiner Schreibzeit mit Tee morgens. Und ich kann mich auch an vielen Kleinigkeiten erfreuen und sei es nur ein schönes Strickmuster einer Jacke, die ich in der U-Bahn flüchtig sehe, einem Vogel der morgens vor unserem Fenster zwitschert oder dem Wind, der mir ins Gesicht bläst.
Es gibt eben vieles, woran ich mich erfreuen kann.

3. Ironie oder Ernsthaftigkeit?
Ich liebe Ironie. Ich fürchte nur, ich bin vor allem schreibereisch nicht gut darin, sie umzusetzen.

4. Welches ist deine Traumstadt?
Es gibt da drei Städt in dieser Welt, die ich in Gedanken unheimlich faszinierend, romantisch und sehenswert finde: London, New York und Paris. Leider gibt es da diese kleine Fünkchen Realität, das mir jedes Mal zuflüstert: »Es sind Großstädte!« Und ich mag keine Großstädte.

5. Traum oder Wirklichkeit?
Ich gebe es freimütig zu: Ich bin Escapist! Ich liebe es, mich in Fantasy-Traumwelten zu verlieren, seien es Bücher, Serien oder meine eigenen Geschichten. Ich liebe es mit meinen Kindern herumzuspinnen und Unsinn zu erzählen, denn das ist meine Zuflucht. Tief in meinem Inneren bin ich eine ausgemachte Realistin. Ich bin manchmal naiv, aber letztlich weiß ich genau, wie die Dinge stehen und mache mir nichts vor. Und es gibt Dinge in dieser Welt, von denen ich nichts wissen möchte. Es gibt Dinge, die mich kaputtmachen würden. Deswegen tauche ich lieber ab.

6. Wodurch zeichnet sich für dich ein perfekter Tag aus?
Gemütlich frühstücken, schreiben, spazieren gehen, Zeit mit meinen Kindern und am Abend vielleicht noch etwas Fernsehen und stricken, bevor man todmüde aber glücklich ins Bett fällt🙂 Und ja, das bekomme ich manchmal wirklich hin!

7. Matratze oder Hängematte?
Ähm, ich gestehen, ich habe noch nie in einer Hängematte geschlafen. Die Frage kann ich also nicht guten Gewissens beantworten.

8. Was bedeutet dir das Bloggen?
Es ist die perfekte Möglichkeit meine Gedanken zu ordnen, zu allen Themen, die mich interessieren. In meinem Babytagebuch kann ich meine Meinung sagen und von sämtlichen Erfahrungen aus dem Familienleben schreiben, auf meinem Autorenblog kann ich all das niederschreiben, was mich beim Schreiben beschäftigt und in meinem Strickeckchen versuche ich meine wirren Strick- und Häkelmethoden einfach mal deutlich zu machen.
Kurzum: Das Bloggen ist einerseits die Ergänzung zu meinen Hobbys, andererseits eine Möglichkeit mich auch mit anderen auszutauschen. Insbesondere für mein Mutterdasein hat es seinen unschätzbaren Wert!

9. Für welche Wohnung würdest du dich entscheiden: Parterre oder Attika?
Dank Google weiß ich nun immerhin, dass »Parterre« eine Erdgeschosswohnung meint. Bei »Attika« bin ich mir immer noch nicht sicher.
Meine Traumvorstellung ist jedenfalls ein kleines Häuschen am Waldrand, von mir aus auch mit Obergeschoss und weit ab vom Stadttrubel – aber am besten mit Bushaltestelle um die Ecke😉

10. Segeln oder Fliegen?
Ich war noch nie segeln. Und Fliegen kann ich in Flugzeugen nicht leiden (es müsste eben schon der Rücken eines Drachen sein, ihr erinnert euch?).

11. Wollt ihr von mir noch was wissen?
Ja. Wie kommst du nur auf solche Fragen?😉

 

Was ich von euch wissen will

So, das war mein Senf soweit erstmal. Und nun kommt der schwierigste Teil für mich: Mir Fragen ausdenken und auch noch die richtigen Blogs finden, um sie zu nominieren. Da ich eigentlich nicht besonders neugierig bin, ist das mit den Fragen ein großes Problem. Aber die Fragen einfach weitergeben möchte ich auch nicht, denn weder Segeln noch, in welchem Stockwerk eure Wohnung zu liegen hat, interessiert mich wirklich. Dann jongliere ich doch einfach mal mit dem was mich selbst reizt.

1. Wie bist du zum bloggen gekommen?

2. Hast du noch weitere Blogs?

3. Hast du Haustiere?

4. Woher kommt deine Inspiration?

5. Hast du ein Lieblingsbuch? Und wenn ja, warum ist es dein Lieblingsbuch?

6. Gibt es einen Gegenstand, der dich seit deiner Kindheit begleitet?

7. Wie sieht dein Schreibtisch / Arbeitsplatz aus? Herrscht organisiertes Chaos oder ist alles penibel an seinem Platz?

8. Sitzt du gut?

9. Bist du immer und überall erreichbar?

10. Wann beginnt dein Tag und wann endet er?

11. Wenn du alleine auf einer einsamen Insel wärst, wie würdest du dort wieder wegkommen?

 

Und nominierte sind …

Man siehe und staune, ich habe wirklich fünf Blogs gefunden, die ich gerne lese und die – so hoffe ich – noch unter 300 Followern haben🙂 Ich nominiere:

Kinder Unlimited
Glucke und so
Teilzeitmutter

Schreiben ist Tanzen mit Worten
Schreibkasten

 

Weiteres

Hier noch die Anleitung, die offensichtlich jedem Post noch anhängt:

  • Danke dem Blogger, der dich nominiert hat
  • Verlinke den Blogger, der dich nominiert hat.
  • Füge eines der Liebster-Blog-Award Buttons in deinem Post ein
  • Beantworte die Dir gestellten Fragen
  • Erstelle 11 neue Fragen für die Blogger, die du nominierst.
  • Nominiere 5 oder mehr Blogs, die weniger als 300 Follower haben.

Und nun wünsche ich euch viel Spaß!

 

Das vierte Jahr

Es ist schon wieder ein Jahr um. Für dich ist nun das vierte Lebensjahr angebrochen. Und mit jedem Jahr entwickelst du dich deutlich weiter, entwickelst deine eigene Persönlichkeit und doch bleibt einiges beim Alten.

Innerhalb dieses Jahres bist du endlich trocken geworden. Du verstehst so viel mehr an Zusammenhägen und erzählst mir jeden Abend, was dich so bewegt. Manchmal bist du sogar nachdenklich. Dann sprichst du über Kinder, die dich in der KiTa geärgert haben, über Dinge, die du zusammen mit deinem Bruder im Fernsehen gesehen hast oder sogar den Verlust unseres alten Hundes vor mittlerweile fast einem Jahr. Doch meistens spielst du mit deinen Puppen Familie oder Abenteuer mit viel Zauber und Kampf, singst und tanzt fröhlich – und ich liebe es dir dabei zuzusehen!
Deine Lieblingsfarbe steht so fest, dass du am liebsten dein ganzes Zimmer nur in dunkellila hättest und du würdest immer nur Kleider und Röcke mit Leggins tragen, wären da nicht die kalten Morgende, an denen ich Einspruch dagegen erhebe. Aber egal was du anhast, mit deinen Freundinnen im Kindergarten bist du am liebsten auf dem Spielplatz und kletterst.

Doch trotz allem bist du immer noch sehr nähebedürftig. Du sitzt immer noch am liebsten auf meinen Schoß und schläfst am liebsten noch immer ganz nah an mich gekuschelt. Selbst mit unsrem neuen Hund und den beiden Katzen kuschelst du sehr gerne. Wenn dein Bruder dich ließe, würdest du wahrscheinlich auch mit ihm kuscheln, denn er ist noch immer dein Star.

Ich wünsche mir so sehr, dass du dich weiterhin so wunderbar entwickelst und dass auch dein Verhältnis zu deinem Bruder so wunderbar bleibt – denn es gibt nichts Wertvolleres und Wichtigeres in meinem Leben, als euch beide!

Vier Jahre rocken! - Mädchen mit e-Gitarre

Vier Jahre rocken!